Krieg gegen Beschäftigte

Mit Hilfe der rechtsextremen und radikalkapitalistischen Tea Party Bewegung kam Gouverneur Scott Walker in sein Amt im US-Bundesstaat Wisconsin. Und er will den überschuldeten Haushalt auf Kosten der 170.000 Staatsbeschäftigten sanieren – 9 Prozent Einkommenssenkung mutet er ihnen zu. Aber nicht nur das: Er will mit seinem „Spargesetz“ auch die Rechte von Gewerkschaften einschränken, Tarifverhandlungen zu führen. Dagegen regt sich glückerweise protest: bis zu 30.000 Demonstranten zogen in die Landeshauptstadt Madison und stürmten dorch das Parlamentsgebäude.

Quelle: taz 19.2.2011

Kommentar: Der radikale Kapitalismus führt eine Krieg – gegen Arbeitnehmer/-innen und ihre Gewerkschaften. Denn solidarische Beschäftigte stören die Kreise der Gewinnmaximierer und marktradikalen Staatsfeinde und Privatisierer der öffentlichen Güter und Dienstleistungen.

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