Auch Staatsfeinde brauchen manchmal Staatshilfe

Ayn Rand war eine wichtige „Theoretikerin“ der marktradikalen „Protolibertären“, auf die sich die US-amerikanische Tea-Party-Bewegung gerne bezieht. Rand war der Meinung, dass ein Mensch sein ganzes Leben nur „marktwirtschaftlich“ gestalten kann und keinerlei (sozial-)staatliche Leistungen benötigt. Jetzt kam heraus, dass auch Rand im Zuge ihrer Krebserkrankung auf das staatliche Krankheitskostenunterstützungsprogramm Medicare zurückgriff, als sie ihre ständig steigenden Arztrechnungen nicht mehr bezahlen konnte. Amüsant, dass Rand die Leistungen unter dem Familiennahmen ihres Mannes in Anspruch nahm. Die Tea-Party-Bewegung wendet sich übrigens vehement gegen die Ausweitung staatlicher Krankheitskostenhilfe im Zuge von Präsident Obamas Gesundheitsreform.

Quelle: telepolis

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