Billiges Geld für Banken

Die europäische Zentralbank flutet seit Mitte Dezember den Geldmarkt mit gigantischen Summen. Banken können sich Geld bei der EZB zum Mini-Zinssatz von 1 Prozent direkt leihen. Damit erreicht die EZB, was eigentlich Eurobonds leisten sollten. Das billige Geld benutzen die Banken für ein profitables Geschäft: Sie kaufen Staatsanleihen von Italien, Spanien, Irland, Portugal und sogar Griechenland. An der Zinsspanne von 4,5,6,7,8,9,10 und mehr Prozent verdienen die Banken auf Kosten der Menschen prächtig. Die Aktion hat aber den Vorteil, dass die Staaten ihre Kredite günstiger refinanzieren können, als es die Rating-Agenturen nahelegen.

Quelle: telepolis

Update: Hier macht sich der telepolis-Autor Gedanken zu Geschäftsideen für die billigen 489 Milliarden Euro, die die EZB bereitgestellt hat – keineswegs satirisch gemeint – sehr aufschlussreich

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