Sozialausgaben gesenkt – Gewalt gesteigert

Schon einige Zeit vor den Londoner Krawallen machte die Telepolis in einem Artikel darauf aufmerksam, wo Ursachen für die Gewalttätigkeit junger Menschen liegen: In der Perspektivlosigkeit, die entsteht, wenn auch kleinste Sozialprogramme zusammengekürzt werden, um die Staatsfinanzen von Ausgaben zu entlasten. Konkret: Die britische Regierung „sparte“ sich 100 Millionen Pfund für Jugendarbeit (mit der Folge, dass 3000 in der Jugendarbeit tätige Staatsangestellte entlassen wurden) – und das in einer Situation, wo die Jugendgewalttätigkeit ohnehin schon kräftig zunahm. Wie gesagt: Der „Telepolis“-Artikel erschien vor(!) den Krawallen in London.

Ein Gedanke zu „Sozialausgaben gesenkt – Gewalt gesteigert

  1. Laysa

    Politische Konsequenzen werden schon seit leganr Zeit nur mehr dann gezogen, wenn der Skandal gro genug ist um in einer Zeile zusammengefasst zu werden. Seiters nahm als Innenminister Anfang der 90er noch den Hut, weil bei einer Polizeiaktion ein mutma licher Terrorist (RAF Grams) erschossen wurde, heute m sste einer wahrscheinlich schon selbst den Abzug ziehen um belangt zu werden .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.