Irland-Risiko

Die verstaatlichte Hypo Real Estate Bank bleibt weiter ein Milliardengrab. Im dritten Quartal verbuchte der Immobilien- und Staatsfinanzierer ein Minus von 445 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten des Jahres sind bereits 1,14 Milliarden Euro Verluste aufgelaufen – eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr wo dieser Wert bei 1,73 Milliarden Euro lag.
Am 1. Oktober wurden 173 Milliarden Euro in eine „Bad Bank“ ausgelagert. Das macht die aus der HRE hervorgegangene neue „Deutsche Pfandbriefbank“ risikoloser und erfordert nun nur noch 17 Millionen Euro Risikoabsicherung – gegenüber 631 Millionen im Jahr zuvor.
Das Risiko für die Steuerzahler liegt derzeit im Geschäft der Bank mit Irland, Griechenland, Spanien, Portugal und Spanien. Die Bank soll in diese Länder 35,5 Milliarden Euro an Krediten ausgegeben haben, die nun als gefährdet gelten.
Quelle: taz (17.11.2010)

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