Erzeugerpreis-Deflation

Dass im Juli die Verbraucherpreise fielen – erstmals seit 22 Jahren – und damit die Deflation offensichtlich wurde, wird statistisch verstärkt durch den deflationären Fall der Erzeugerpreise. So stark wie nie seit Gründung der Bundesrepublik fielen im Juli die Erzeugerpreise – also die Preise, die Kunden für Waren ab Werk zahlen – um 7,8 Prozent gegeüber dem Vorjahr. Ein Drittel dieses hohen Werts geht auf Treibstoffe, Heizöl, Gas und Strom zurück. Aber auch Vorleistungsgüter wie Metallerzeugnisse oder Futtermittel wurden billiger. Und der Handel gab die niedrigeren Preise an die Kunden weiter.

Quelle: Süddeutsche Zeitung 20.8.2009


Beitrag veröffentlicht

in

von

Schlagwörter:

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial