1949: Treuhandlösung für VW

Nach dem zweiten Weltkrieg führten die Briten das von den Nazis gegründete Unternehmen Volkswagen weiter – bis 1949 als sie beschlossen, dem erfolgreichen Unternehmen mit damals 10.000 Mitarbeitern eine neue Zukunft zu geben: Die Briten entschieden sich für eine Treuhandlösung unter staatlicher Regie: Am 8.10.1949 übertrug die Besatzungsmacht die Firma an die Bundesregierung und setzten das Land Niedersachsen als Verwalter ein. 1960 wrude das Unternehmen über Volksaktien privatisiert (Bund und Land behielten je 20 Prozent der Anteile, der Bund verkaufte später aber auch diese). 1961 wurde die VW-Stiftung gegründet, die Forschungsvorhaben fördert. Sie speist sich aus den Dividenden der Staatsaktien und ist mit 2,1 Milliarden Euro Vermögen die größte gemeinnützige Institution dieser Art.

Quelle: Sonntag aktuell 31.5.2009

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