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Elite der Superreichen

Zwischen 16 700 000 000 000 Euro (16,7 Billionen) und 25 700 000 000 000 Euro hat die weltweite Elite der Superreichen mit Hilfe der Vermögensverwalter der Großbanken in Steueroasen versteckt.

Insgesamt sind es zwar 10 Millionen Menschen, die ihr Geld vor der Steuer verstecken. Doch 9 800 000 000 000 US-Dollar (9,8 Billionen oder in englischer Schreibweise „Trillionen“) – also etwa die Hälfte des „offshore“ gebunkerten Vermögens gehört nur 92.000 Menschen (0,001% der Weltbevölkerung). Jeder dieser Superreichen hat also im Durchschnitt etwas mehr als 105 Millionen US-Dollar vor den Steuerbehörden im Ausland „versteckt“.

Nimmt man an, dass die 16,7 Billionen Euro in den Steueroasen sich durchschnittlich mit 3 Prozent verzinsen und könnte man auf diese Zinsen 30% Steuern erheben, hätten die von den Superreichen geprellten Staaten jährlich 155 Milliarden Euro höhere Steuereinnahmen. Das ist mehr als die gesamten weltweiten Aufwendungen für Entwicklungshilfe.

Quelle: telepolis, 22.7.2012

Superreiche Briten machen 30 Prozent plus

Die 1000 reichsten Briten brachten es 2009 auf ein Vermögen von 370 Milliarden Euro – ein knappes Drittel mehr als im Jahr zuvor – mit 22 Prozent der höchste Zuwachs in der Statistik der Zeitung „Times“, die jedes Jahr eine Reichenliste für Großbritannien veröffentlicht.

Quelle: telepolis

Teure Villa wegen Krise nicht verkauft

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ meldet streiten sich eine brasilianische Bankierswitwe und ein russischer Oligarch derzeit vor einem französischen Gericht um 39 Millionen Euro. Das Geld hatte der Russe als „Anzahlung“ für den Kauf der teuersten Villa der Welt gezahlt. Doch die Finanzkrise verhagelte dem Milliardär den 390 Millionen Euro teuren Kauf. Doch die Brasilianerin, die zuerst nicht verkaufen wollte, dann wegen des hohen Preises das Luxus-Anwesen doch veräußern wollte, will die „Anzahlung“ nun behalten – was angeblich nach französischem Recht legal sei – und die Villa nun auch nicht mehr hergeben. Sie hat zwischenzeitlich ihr Hauspersonal (Köche, Gärtner, Wachleute) wieder eingestellt.

Quelle: SZ-Online