Auch im September sanken die Verbraucherpreise – gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent, gegenüber dem August sogar um 0,4 Prozent. Da ähnliche Tendenzen auch die USA und Japan beherrschen steigt die Deflationsgefahr damit erneut an: auf sinkende Preise folgen sinkende Löhne und damit eine schwere, langdauernde volkswirtschaftliche Depression.
In Deutschland wird die Deflation derzeit nicht nur durch die Ölindustrie befördert, die ihre Kunden mit billigem Benzin verwöhnt, sondern auch durch die Discounter, die die Nahrungsmittelpreise weiter senken – aktuell um 3 Prozent.
Quelle: taz 10.10.2009
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