{"id":2388,"date":"2011-09-29T09:54:50","date_gmt":"2011-09-29T07:54:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gegenstrom.net\/wordpress\/?p=2388"},"modified":"2011-09-29T10:01:09","modified_gmt":"2011-09-29T08:01:09","slug":"leerverkaufer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gegenstrom.net\/wordpress\/2011\/09\/29\/leerverkaufer\/","title":{"rendered":"Leerverk\u00e4ufer"},"content":{"rendered":"<p>Als &#8222;Leerverk\u00e4ufer&#8220; bezeichnet die &#8222;telepolis&#8220; in einem <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/6\/150334\" target=\"_blank\">Artikel<\/a> jene Konservativen, die wie Frank Schirrmacher in der &#8222;Frankfurter Allgemeine&#8220; im Sommer diesen Jahres pl\u00f6tzlich feststellten, dass der Kapitalismus tats\u00e4chlich auch st\u00e4ndig die Mittelschichten bedroht, indem er diesen die Arbeitsplatzsicherheit entzieht und die Gewinne von den Arbeits- zu den Kapitaleinkommen umverteilt.<\/p>\n<p>Denn, so der Autor &#8211; der sich im \u00fcbrigen auch gegen linke Weltverbesserer polemisiert &#8211; moralische Kritik an \u00f6konomischen Verh\u00e4ltnissen bleibt immer folgenlos. Er pl\u00e4diert f\u00fcr<em> &#8222;f\u00e4hige Politiker, die weder den Mainstream-Medien noch dem Volk nach dem Mund reden, im Handeln Augenma\u00df und Weitblick zeigen und das einmal als richtig Erkannte auch \u00fcber den n\u00e4chsten Wahltermin vertreten und durchsetzen&#8220;<\/em><\/p>\n<p>In einem weiteren <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/35\/35336\/1.html\" target=\"_blank\">Artikel<\/a> nimmt die &#8222;telepolis&#8220; dann noch diese scheinbaren Kritiker des Kapitalismus auseinander, die im Medien-Mainstream dennoch versuchen, ihre neoliberalen Rezepte durchzusetzen. Vorangestellt diesem Artikel ist allerdings ein Zitat aus einem Kommentar von Heribert Prantl von der &#8222;S\u00fcddeutschen Zeitung&#8220;, der die Gefechtslage bestens auf den Punkt bringt:<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Der Kapitalismus ist eine \u00e4hnlich frevlerische Wirtschaftsform, wie sie der Kommunismus war. Er frevelt heute auf Kosten von Menschen und Staaten. Zuletzt vermochte er es gar, den Staat davon zu \u00fcberzeugen, dass dieser die vom Kapitalismus angeh\u00e4uften Schulden tragen muss &#8211; wegen der staatlichen Verantwortung f\u00fcr das Gro\u00dfe und Ganze&#8230;&#8230;Die Kosten dieses Systems tr\u00e4gt die Mittelschicht, die sich geschunden w\u00e4hnt von der Unterschicht, weil die von den Steuern der Mittelschicht lebt und weil sie betrogen wird von Reichen, die keine Steuern zahlen. Die Regierungen k\u00f6nnten an der Schonung des Reichtums etwas \u00e4ndern; aber sie tun es nicht. In der Finanzkrise vor drei Jahren glaubte man, ein Fegefeuer des Kapitalismus zu erleben. Das war eine T\u00e4uschung. Genauso entt\u00e4uscht wurde die Erwartung, dass dem Markt durch Gesetze strikte Regeln auferlegt werden. Von der international-sozialen Marktwirtschaft, von einem menschlichen Kapitalismus also, ist man heute so weit weg wie\u00a02008.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als &#8222;Leerverk\u00e4ufer&#8220; bezeichnet die &#8222;telepolis&#8220; in einem Artikel jene Konservativen, die wie Frank Schirrmacher in der &#8222;Frankfurter Allgemeine&#8220; im Sommer diesen Jahres pl\u00f6tzlich feststellten, dass der Kapitalismus tats\u00e4chlich auch st\u00e4ndig die Mittelschichten bedroht, indem er diesen die Arbeitsplatzsicherheit entzieht und die Gewinne von den Arbeits- zu den Kapitaleinkommen umverteilt. 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