Schlagwort-Archive: Rezession

Börsen sehen Rezession kommen

Zwischenstand im aktuellen Absturz der Börsen: Der Leitindex DAX hat etwa ein Viertel seines Wertes seit August verloren und liegt damit auf dem Niveau von vor 2 Jahren (5246 Punkte). Als Grund nennen die Börsianer immer häufiger, dass die Krisen-Sparpakete unmittelbar in eine Rezession der „Realwirtschaft“ führen und deshalb Unternehmensbeteiligungen (Aktien) keine Anlageform für die Gelder der Reichen mehr sind.

Kommentar: Die Spekulanten-Party ist mal wieder vorbei und Angela Merkels „XXL-Aufschwung“ platzt wie die Börsenblase. Bezahlen müssen aber leider wieder einmal die Beschäftigten, die Arbeitslosen und die sozial Ausgegrenzten.

Quelle: telepolis, 6.9.2011

Wachstum vorbei

Ach was waren Kanzlerin Merkel und die anderen Politiker stolz auf das „XL-Wachstum“, das Deutschland im vorigen Jahr hinlegte. Alles war in rosa gemalt beim Exportweltmeister Deutschland. Hochnäsig sah man auf „die Griechen“ herab, deren Wachstum aus höheren Löhnen und der Verteilung staatlicher Schulden an die Anhänger der jeweiligen Regierungsparteien rührte. Man konnte vor Kraft und Leistung gar nicht laufen und verschloss die Augen vor sinkenden Reallöhnen und der wachsenden Kluft zwischen Arbeits- und Kapitaleinkommen.

Damit ist es seit dem Sommer vorbei. Auch die deutsche Volkswirtschaft wächst nur noch langsam bzw. stagniert womöglich schon. Die Statistiken jedenfalls sind eindeutig: Das „Wirtschaftswunder“ nach der Finanzkrise von 2008 ist schon wieder vorbei.

Quelle: telepolis, 16.8.2011

Panikniveau steigt

Wird in einer Volkswirtschaft ein bestimmtes „Panikniveau“ erreicht, so die „telepolis“ in einem Bericht über eine Studie von Nicholas Bloom, so kommt diese wegen der abwartenden Haltung der Konsumenten und der damit abnehmenden Binnenkonjunktur zum erliegen und rutscht in die Rezession. In dem Artikel gibt es auch eine dazu passende Grafik und folgendes Zitat:

„Wenn Menschen bezüglich ihrer Zukunft unsicher sind, dann warten sie ab und machen gar nichts. Unternehmen stellen niemanden neu an oder investieren, Konsumenten kaufen keine neuen Fernseher oder Autos und renovieren auch nicht ihre Häuser. Während jeder abwartet kommt die Wirtschaft zum Stillstand.“

3000 Euro schon bezahlt

3000 Euro pro Bundesbürger – von Kleinkindern bis zu Greisen – sind zwischenzeitlich für die Finanzkrise und die daraus folgende Rezession der Realwirtschaft verfrühstückt. Das hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung errechnet.
Die „taz“ (15.9.2009) schreibt dazu, dass die CDU in der kommenden Bundesregierung nach Steuerquellen und Ausgabensenkungen suchen wird, um diese Rechnung zu bezahlen.