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Neusprech-Propagandisten

Die neoliberalen Neusprech-Propagandisten der „Initiative neue soziale Marktwirtschaft“ INSM,(eine von den Arbeitgebern finanzierte Propaganda-Einrichtung) haben einen neuen Coup gelandet: Statt Niedriglohn sprechen sie nun von einem „Einstiegslohn“ und erwecken damit den Eindruck, dass die abgehängten Niedriglöhner eine Chance zum Sprung in Arbeitsverhältnisse hätten, deren Lohn zum Leben reicht. Wieder einmal ist die INSM damit Vorreiter einer Tatsachenverdrehung und Propaganda, die sich gegen das Erkennen offensichtlicher Realitäten richtet.

Quelle: telepolis, 30.8.2011

Eigennutz-Experte

Bernd Raffelhüschen ist Aufsichtsrat der ERGO-Versicherungsgruppe. Das weist den neoliberealen Fanatiker der Privatisierung der Altersversorgung offenbar als „Versicherungsexperten“ aus. Jedenfalls wird Raffelhüschen häufig so in den Medien tituliert – zuletzt in den „Tagesthemen“ und der „Tagesschau“ am 12. Juli. Dabei zeigte er sich wie immer als Eigennutz-Experte und plädierte wie immer gegen die umlagefinanzierte Rente – Anlass war die gerade im Bundestag verabschiedete „Rentengarantie“.

Schließlich möchte Raffelhüschen vor allem die Einführung privater, kapitalgedeckter Rentensysteme. Die Versicherungswirtschaft möchte nämlich mindestens weitere 10 Prozent des Rentenversicherungskuchens abbekommen – hunderte Milliarden Euro, die man im Finanzmarkt-Casino verzocken könnte. Um diesen Zweck zu erreichen werden alle Propaganda-Lügen gegen die staatliche, umlagefinanzierte Rentenversicherung vorgebracht: Generationengerechtigkeit, schwache „Rendite“ etc.

Kein Wunder, dass Raffelhüschen auch einer der „Botschafter“ der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist, jener neoliberalen Propagandafabrik, die die Metall-Arbeitgeber mit jährlich 10 Millionen Euro finanzieren.