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Wahlkampffinanzierung

Carsten Maschmeyer, Gründer und ehemaliger Inhaber des Finanzprodukte-Vertriebs AWD soll den Wahlkampf von Gerhard Schröder (SPD) um die Kanzlerschaft mit illegalen Parteispenden unterstützt haben. Dazu meint der Journalist Friedrich Küppersbusch in der „taz“ (2.5.2011)

„Maschmeyer hat Schrödes Wahlkämpfe mitfinanziert, hinterher hat seine Regierung Rürup- und Riesterrenten erfunden, die Maschmeyers Firma AWD tüchtig Aufträge brachten. Und Rürup und Riester AWD-Honorare…“

Brüderle bedient Maschmeyer

FDP-Wirtschaftsminister Reiner Brüderle bedient die Interessen großer Finanzdienstleister, die am Graumarkt tätig sind. Der Lobbyist im Staatsamt sorgte nach einem Bericht der „telepolis“ unter anderem dafür, dass die Aufsicht über diese Firmen nicht verschärft wird. Profiteur ist unter anderem Carsten Maschmeyer und dessen Firma AWD, die per Strukturvertrieb Finanzprodukte an „Normalverdiener“ vertreibt. Maschmeyer ist auf dem grauen Kapitalmarkt der Bundesrepublik die unangefochtene Nummer 1. Dazu trägt sicher bei, dass der Hannoveraner bestens vernetzt ist – mit Ex-Kanzler Gerhard Schröder ebenso, wie mit dem Propagandisten der kapitalgedeckten privaten Altersvorsorge Bert Rürup und anderen. Maschmeyer braucht nach Brüderles Intervention nun nicht mehr befürchten, strenger als der Besitzer einer Dönerbude kontrolliert zu werden – was Brüderles Vorgänger Wolfgang Schäuble im Interesse ärmerer Kunden noch vorhatte.