<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>gegenstrom.net</title>
	<atom:link href="http://www.gegenstrom.net/wordpress/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.gegenstrom.net/wordpress</link>
	<description>Das Blog zum alltäglichen Irrsinn in der ökonomischen Krise</description>
	<lastBuildDate>Tue, 02 Mar 2010 20:37:10 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Staat Vorreiter beim Lohndumping</title>
		<link>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/02/staat-vorreiter-beim-lohndumping/</link>
		<comments>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/02/staat-vorreiter-beim-lohndumping/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 20:37:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sigi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Überflüssigen]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsversagen]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
		<category><![CDATA[Niedriglohn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegenstrom.net/wordpress/?p=1306</guid>
		<description><![CDATA[Die &#8220;Telepolis&#8221; weist angesicht des aktuellen Tarif-Abschlusses im öffentlichen Dienst darauf hin, dass der Staat Vorreiter ist, wenn es darum geht, Lohndumping zu betreiben. Die allermeisten &#8220;Aufstocker&#8221; &#8211; also Menschen, die zuwenig Lohn bekommen, um damit ohne zusätzliche Hartz IV Zahlungen zu leben &#8211; arbeiten im öffentlichen Dienst; meistens in Bereichen, die wegen des staatlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;Telepolis&#8221; weist angesicht des aktuellen Tarif-Abschlusses im öffentlichen Dienst darauf hin, dass der Staat Vorreiter ist, wenn es darum geht, Lohndumping zu betreiben. Die allermeisten &#8220;Aufstocker&#8221; &#8211; also Menschen, die zuwenig Lohn bekommen, um damit ohne zusätzliche Hartz IV Zahlungen zu leben &#8211; arbeiten im öffentlichen Dienst; meistens in Bereichen, die wegen des staatlichen Sparzwangs angesichts leerer öffentlicher Kassen ausgelagert wurden.</p>
<p>Genannte werden die Beispiele des Studentenwerks Dresden, wo die Löhne durch Ausgliederung von 7,92 Euro pro Stunde auf 6,42 Euro gesenkt wurden und des Winterdienstes in Gera, wo ganze 47 Cent Stundenlohn gezahlt wurden.</p>
<p><em>Quelle: Artikel &#8220;<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32175/1.html" target="_blank">Lohndumping im Aufrag des Staates</a>&#8221; (telepolis)</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/02/staat-vorreiter-beim-lohndumping/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hedgefonds schaden der US-Wirtschaft</title>
		<link>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/02/hedgefonds-schaden-der-us-wirtschaft/</link>
		<comments>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/02/hedgefonds-schaden-der-us-wirtschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 20:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sigi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Casino]]></category>
		<category><![CDATA[Dollar]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Export]]></category>
		<category><![CDATA[Hedgefonds]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegenstrom.net/wordpress/?p=1303</guid>
		<description><![CDATA[Unter dem Artikel &#8220;Hollywood und nichts dahinter&#8221; liest die Financial Times Deutschland den Hedgefonds-Spekulanten die Leviten, die gerade den Euro im Verhältnis zum Dollar auf Talfahrt schicken. Die Botschaft: Macht nur weiter US-Spekulanten, die deutschen Exporteure wird&#8217;s freuen und sie werden die US-Realwirtschaft endgültig dem Boden gleichmachen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Artikel &#8220;<a href="http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/:das-kapital-hollywood-und-nichts-dahinter/50081911.html" target="_blank">Hollywood und nichts dahinter</a>&#8221; liest die Financial Times Deutschland den Hedgefonds-Spekulanten die Leviten, die gerade den Euro im Verhältnis zum Dollar auf Talfahrt schicken. Die Botschaft: Macht nur weiter US-Spekulanten, die deutschen Exporteure wird&#8217;s freuen und sie werden die US-Realwirtschaft endgültig dem Boden gleichmachen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/02/hedgefonds-schaden-der-us-wirtschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Grundkonflikt</title>
		<link>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/der-grundkonflikt/</link>
		<comments>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/der-grundkonflikt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 14:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sigi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zumutungen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Löhne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegenstrom.net/wordpress/?p=1298</guid>
		<description><![CDATA[Die Beziehungen am Arbeitsplatz beinhalten einen Grund-Konflikt zwischen Arbeit und Kapital: unser Lohn sind ihre Kosten. Der Verkauf von Arbeitskraft unterscheidet sich sehr vom Verkauf von Autos oder irgendwelchen Geräten: der Verkauf der Arbeitskraft kann nämlich nicht von dem Menschen getrennt werden, der sie anbietet. Der Unternehmer will die uneingeschränkte Verfügung über das, was er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Beziehungen am Arbeitsplatz beinhalten einen Grund-Konflikt zwischen Arbeit und Kapital: <em>unser</em> Lohn sind <em>ihre</em> Kosten. Der Verkauf von Arbeitskraft unterscheidet sich sehr vom Verkauf von Autos oder irgendwelchen Geräten: der Verkauf der <em>Arbeitskraft</em> kann nämlich nicht von dem <em>Menschen</em> getrennt werden, der sie anbietet. Der Unternehmer will die uneingeschränkte Verfügung über das, was er eingekauft hat, wir dagegen wollen kontrollieren können, was mit unserem Kopf und Körper gemacht wird.</p></blockquote>
<p><em>Dave Robertson von der kanadischen Automobilarbeiter-Gewerkschaft</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/der-grundkonflikt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>1931: Adolf Hitler und die Arbeitgeber</title>
		<link>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/1931-adolf-hitler-und-die-arbeitgeber/</link>
		<comments>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/1931-adolf-hitler-und-die-arbeitgeber/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 14:23:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sigi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick zurück im Zorn]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Hitler]]></category>
		<category><![CDATA[Tarife]]></category>
		<category><![CDATA[Tarifverträge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegenstrom.net/wordpress/?p=1295</guid>
		<description><![CDATA[Zwei Zitate, die nicht nur die geistige Nähe von Arbeitgebern zum Nazi-Chef Adolf Hitler dokumentieren, sondern auch in ihrem Sprachduktus problemlos in jede Sendung von Maybrit Illner oder Frank Plasberg (und jedem anderen neoliberalen Lautsprecher) passen würden:
In der deutschen Unternehmerschaft wächst endlich die Einsicht, dass eine grundlegende Wandlung unserer Wirtschaftspolitik so lange nicht von dauerhaftem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Zitate, die nicht nur die geistige Nähe von Arbeitgebern zum Nazi-Chef Adolf Hitler dokumentieren, sondern auch in ihrem Sprachduktus problemlos in jede Sendung von Maybrit Illner oder Frank Plasberg (und jedem anderen neoliberalen Lautsprecher) passen würden:</p>
<blockquote><p>In der deutschen Unternehmerschaft wächst endlich die Einsicht, dass eine grundlegende Wandlung unserer Wirtschaftspolitik so lange nicht von dauerhaftem Erfolg sein kann, wie die deutschen Gewerkschaften ihre Stärke erhalten und vor allem mit dieser augenblicklichen Ausschließlichkeit die Interessenvertreter der Arbeitnehmer bleiben. Eine wirksame Wandlung in der Wirtschafts- und Lohnpolitik wird sich daher sichern lassen, wenn man die Bedeutung der Gewerkschaften wesentlich zurückdrängt und das Interesse der Arbeitnehmer an den Gewerkschaften abschwächt.</p></blockquote>
<p><em>Adolf Hitler in einem &#8220;Führerbrief&#8221; vom 8.9.1931</em></p>
<blockquote><p>Dass wir heute annähernd fünf Millionen Arbeitslose in Deutschland zählen, ist zum großen Teil darauf zurückzuführen, dass unsere Wirtschaft in besonders großem Umfange durch gesetzliche Eingriffe des Staates gefesselt ist und daher nicht die genügende Wendigkeit besitzt, um sich den Schwankungen der Konjunktur mit der erforderlichen Schnelligkeit anzupassen. Als besonders verhängnisvoll hat sich auf dem Gebiete des Tarifvertragsrechtes die Unabdingbarkeit des Tarifvertrages, d.h. der Ausschluss abweichender Vereinbarungen und dessen Festhaltung durch die Gewerkschaften erwiesen.</p></blockquote>
<p><em>„Deutsche Arbeitgeber-Zeitung“ vom 22.3.1931</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/1931-adolf-hitler-und-die-arbeitgeber/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>2004: Rogowski macht Klassenkampf</title>
		<link>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/2004-rogowski-macht-klassenkampf/</link>
		<comments>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/2004-rogowski-macht-klassenkampf/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 14:14:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sigi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansagen von oben]]></category>
		<category><![CDATA[Blick zurück im Zorn]]></category>
		<category><![CDATA[BDI]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
		<category><![CDATA[Klassenkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Rogowski]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegenstrom.net/wordpress/?p=1292</guid>
		<description><![CDATA[Am 9. November 1989 haben wir mit der Maueröffnung auch die Abrissbirne gegen den Sozialstaat in Stellung gebracht. Hartz V bis Hartz VII werden demnächst folgen. Es ist ein Klassenkampf, und es ist gut so, dass der Gegner auf der anderen Seite kaum noch wahrzunehmen ist.
Der damalige Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Am 9. November 1989 haben wir mit der Maueröffnung auch die Abrissbirne gegen den Sozialstaat in Stellung gebracht. Hartz V bis Hartz VII werden demnächst folgen. Es ist ein Klassenkampf, und es ist gut so, dass der Gegner auf der anderen Seite kaum noch wahrzunehmen ist.</p></blockquote>
<p><em>Der damalige Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), der Manager Michael Rogowski (Firma Voith in Heidenheim), am 16.12.2004 im Fernsehsender &#8220;Phönix&#8221;.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/2004-rogowski-macht-klassenkampf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schulden nie bezahlt</title>
		<link>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/schulden-nie-bezahlt/</link>
		<comments>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/schulden-nie-bezahlt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 14:09:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sigi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Casino]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsversagen]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsschulden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegenstrom.net/wordpress/?p=1290</guid>
		<description><![CDATA[1942 haben die deutschen Nazi-Besatzer dem griechischen Staat ein Zwangsdarlehen aufgebürdet. Würden die Griechen die Rückzahlung dieser Schulden einfordern müsste die Bundesrepublik als Rechtsnachfolger des Nazireichs einen zweistelligen Milliardenbetrag nach Athen überweisen. Dazu könnten die Griechen wohl auch noch auf die Idee kommen, jene 7 Milliarden US-Dollar einzufordern, die ihren 1946 von der UN als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1942 haben die deutschen Nazi-Besatzer dem griechischen Staat ein Zwangsdarlehen aufgebürdet. Würden die Griechen die Rückzahlung dieser Schulden einfordern müsste die Bundesrepublik als Rechtsnachfolger des Nazireichs einen zweistelligen Milliardenbetrag nach Athen überweisen. Dazu könnten die Griechen wohl auch noch auf die Idee kommen, jene 7 Milliarden US-Dollar einzufordern, die ihren 1946 von der UN als Entschädigung für die Kriegsfolgen zugesprochen worden waren &#8211; nach heutigen Preisen ebenfalls ein zig-Milliarden-Betrag.</p>
<p><em>Quelle: taz 1.3.2010</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/schulden-nie-bezahlt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kaffee zu warm</title>
		<link>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/kaffee-zu-warm/</link>
		<comments>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/kaffee-zu-warm/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 14:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sigi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Eis schmilzt]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegenstrom.net/wordpress/?p=1287</guid>
		<description><![CDATA[Eine eher kuriose Folge des Klimawandels: Der für Kaffee-Spezialitäten in den Industrieländern benötigte Hochland-Kaffee ist bedroht. Wegen des Klimawandels sind die Kaffeebauern gezwungen, ihre Pflanzen in immer höheren Regionen der Berggebiete Südamerikas und Afrikas anzubauen. Der Nachfrage von 2009 in Höhe von 80 Millionen Tonnen Hochlandkaffee stand eine Produktion von &#8220;nur&#8221; 75 Millionen Tonnen gegenüber.
Quelle: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine eher kuriose Folge des Klimawandels: Der für Kaffee-Spezialitäten in den Industrieländern benötigte Hochland-Kaffee ist bedroht. Wegen des Klimawandels sind die Kaffeebauern gezwungen, ihre Pflanzen in immer höheren Regionen der Berggebiete Südamerikas und Afrikas anzubauen. Der Nachfrage von 2009 in Höhe von 80 Millionen Tonnen Hochlandkaffee stand eine Produktion von &#8220;nur&#8221; 75 Millionen Tonnen gegenüber.</p>
<p><em>Quelle: taz, 1.3.2010</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/kaffee-zu-warm/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Thesen zu Griechenland</title>
		<link>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/thesen-zu-griechenland/</link>
		<comments>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/thesen-zu-griechenland/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 14:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sigi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zumutungen]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[New Deal]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[Sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsschulden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegenstrom.net/wordpress/?p=1285</guid>
		<description><![CDATA[Der Wiener Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister entwickelt in der &#8220;taz&#8221; (1.3.2010) sieben Thesen zum Finanzkapitalismus und zu dessen Überwindung in einem &#8220;New Deal&#8221;. Hier einige Zitate (Nummerierung nach den Thesen):

Die neoliberale Weltanschauung hat entscheidend zum Anwachsen von Staatsverschuldung, Arbeitslosigkeit, Armut und Umweltschäden beigetragen. Die Leugnung des &#8220;Gemeinschaftlichen&#8221;, die Diskreditierung des Staates .. hat den Unternehmen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wiener Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister entwickelt in der &#8220;taz&#8221; (1.3.2010) sieben Thesen zum Finanzkapitalismus und zu dessen Überwindung in einem &#8220;New Deal&#8221;. Hier einige Zitate (Nummerierung nach den Thesen):</p>
<ol>
<li>Die neoliberale Weltanschauung hat entscheidend zum Anwachsen von Staatsverschuldung, Arbeitslosigkeit, Armut und Umweltschäden beigetragen. Die Leugnung des &#8220;Gemeinschaftlichen&#8221;, die Diskreditierung des Staates .. hat den Unternehmen und Arbeitnehmern großen Schaden zugefügt.</li>
<li>&#8230;der Neoliberalismus ist Ideologie im Interesse des Finanzkapitals&#8230; Die Losungen gegen Sozialstaat und Gewerkschaften haben die Unternehmer verführt, den Neoliberalismus als &#8220;ihre&#8221; Ideologie zu adoptieren. Dies hat ihnen sehr geschadet, besonders den Klein- und Mittelbetrieben&#8230;</li>
<li>Eine Essenz des Finanzkapitalismus besteht im Schaffen von Kapital, das keine realwirtschaftliche Deckung hat&#8230;</li>
<li>Die schwierigste Phase liegt erst noch vor uns. Ein neuerlicher Verfall der Aktienkurse bei steigender Arbeitslosigkeit, leeren Staatskassen &#8230; wird dazu führen, dass alle Sektoren versuchen, ihre Lage durch Sparen abzusichern&#8230; Das ist die Konstellation der ökonomischen Depression. Angesichts dieser Gefahr muss der Staat &#8230; den Besitzern großer Finanzvermögen spürbare Konsolidierungsbeiträge abverlangen.</li>
<li>Es liegt im Interesse der Besitzer der (großen) Finanzvermögen, spürbare Konsolidierungsbeiträge zu leisten, um dem Staat eine nachhaltige Ankurbelung der Realwirtschaft zu ermöglichen. Die Deckung der Staatsanleihen besteht ja im künftigen Wirtschaftswachstum&#8230; Wenn die Finanzrentiers darauf bestehen, dass der Staat seine Schulden &#8230; durch eine &#8230; Verringerung der Staatsausgaben abzahlt, dann verlangen sie eine Unmöglichkeit.</li>
<li>Das Hauptproblem für eine Stärkung der Realwirtschaft besteht darin, dass sich Unternehmen wie Arbeitnehmer in ihrer Eigenschaft als Finanzrentiers gegen Konsolidierungsbeiträge wehren werden.</li>
<li>In einer hartnäckigen Krise nimmt die Tendenz zum &#8220;Rette sich wer kann&#8221;, auch im Verhältnis der Länder zueinander&#8230; Die Länder haben umso weniger die Möglichkeit, die Folgen der Krise zu bekämpfen, je geringer ihr wirtschaftliches Entwicklungsniveau und je prekärer die soziale Lage ihrer Bürger ist.</li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/thesen-zu-griechenland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das System überwinden</title>
		<link>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/das-system-uberwinden/</link>
		<comments>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/das-system-uberwinden/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 13:46:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sigi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zumutungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegenstrom.net/wordpress/?p=1283</guid>
		<description><![CDATA[In einem lesenswerten, vierteiligen Artikel unter dem Titel &#8220;Welche Wege führen aus der Krise?&#8221; macht sich die &#8220;telepolis&#8221; Gedanken zu den systembedingten Krisenursachen und zeigt ein paar Wege zur Systemüberwindung auf.
In dem Artikel wird zunächst noch einmal rekapituliert, dass der neoliberale Finanzmarktkapitalismus als Reaktion auf die Staatsschulden-Krise am Ende des keynesianisch-fordistisch-tayloristischen Modells von Massenproduktion und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem lesenswerten, vierteiligen Artikel unter dem Titel<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32150/1.html" target="_blank"> &#8220;Welche Wege führen aus der Krise?&#8221;</a> macht sich die &#8220;telepolis&#8221; Gedanken zu den systembedingten Krisenursachen und zeigt ein paar Wege zur Systemüberwindung auf.</p>
<p>In dem Artikel wird zunächst noch einmal rekapituliert, dass der neoliberale Finanzmarktkapitalismus als Reaktion auf die Staatsschulden-Krise am Ende des keynesianisch-fordistisch-tayloristischen Modells von Massenproduktion und Massenkonsum entstand. Und es wird noch einmal darauf hingewiesen, dass in der chaotischen, kapitalistischen Konkurrenz die Produktivkraftentwicklung zu Massenarbeitslosigkeit und Massenarmut bei gleichzeitigem Super-Reichtum der Kapitalisten und ihrer Manager sowie körperlicher und psychischer Überlastung der weniger werdenden Arbeitnehmer, der Kapitalismus seine eigenen Grundlagen untergräbt. Die innere Grenze des Widerspruchs zwischen betriebswirtschaftlicher Kostensenkung und dem Zwang, auf dem Markt immer mehr Produkte absetzen zu müssen ist ebenso unauflösbar wie die äußere Grenze, dass soziale und ökologische Kosten der Produktion nicht beliebig aus den Bilanzen herausgerechnet werden können.</p>
<p>Weiter wird darauf hingewiesen, dass systeminterne Lösungen der Krise unmöglich sind. Weder das Warten auf eine neue Schlüsselindustrie, noch die Hoffnung darauf, wieder &#8220;Exportweltmeister&#8221; werden zu können, sind Lösungen der Krise. Es ist notwendig, in einer radikalen Kapitalismuskritik, die weit über den Arbeiterbewegungs-Marxismus hinausgeht (dieser hat immer den Fetischcharakter der Waren verkannt und die &#8220;abstrakte Arbeit&#8221; wie der Liberalismus als &#8220;Naturgesetz&#8221; betrachtet), in Richtung einer selbstbestimmten Planung durch Produzenten und Gesellschaft zu denken. Und der Artikel zählt hier das eine oder andere beachtenswerte Denk- und Praxismodell auf.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/03/01/das-system-uberwinden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tarife erledigt</title>
		<link>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/02/28/tarife-erledigt/</link>
		<comments>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/02/28/tarife-erledigt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 13:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sigi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Überflüssigen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Löhne]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnerhöhung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gegenstrom.net/wordpress/?p=1281</guid>
		<description><![CDATA[Nach der IG Metall haben jetzt auch ver.di und der Beamtenbund ihre diesjährigen Tarifverhandlungen erledigt. Beide Gewerkschaften haben in der Krise getan, was ihrer jeweiligen Mitgliedschaft nützt und was durchsetzbar war.
Die IG Metall hat fortgesetzt, was sie von Beginn der aktuellen Krise an tut: Mit tarifpolitischen Mitteln die exportorientierten Kernindustrien Fahrzeug- und Maschinenbau stützen. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der IG Metall haben jetzt auch ver.di und der Beamtenbund ihre diesjährigen Tarifverhandlungen erledigt. Beide Gewerkschaften haben in der Krise getan, was ihrer jeweiligen Mitgliedschaft nützt und was durchsetzbar war.</p>
<p>Die IG Metall hat fortgesetzt, was sie von Beginn der aktuellen Krise an tut: Mit tarifpolitischen Mitteln die exportorientierten Kernindustrien Fahrzeug- und Maschinenbau stützen. Die IG Metall verbündet sich dabei mit den Arbeitgebern in der Forderung nach staatlichen Subventionen (von der Abwrackprämie über die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bis zur Forderung nach staatlicher Stützung der jetzt im Tarifvertrag beschlossenen Arbeitszeitverkürzung). Und die Tarifpartner sind sich mit Kanzlerin Merkel einig, dass Deutschland bald wieder Exportweltmeister werden muss.</p>
<p>Das Verhalten der IG Metall wurde allenthalben von den neoliberalen Medien und den Arbeitgebern heftig gelobt &#8211; so heftig, dass dabei unterging, dass immerhin ein kleiner weiterer Schritt in Sachen Arbeitszeitverkürzung vereinbart wurde. Aber so was ist, auch wenn&#8217;s in der Krise nützt, ideologisches Teufelszeug.</p>
<p>Und der öffentliche Dienst: ver.di war angetreten mit dem Slogan &#8220;sozial ist, was Kaufkraft schafft&#8221; und hatte damit auf die volkswirtschaftliche Komponente von Tarifverhandlungen verwiesen. Aber bei den gewerkschaftlich organisierten Arbeitnehmern reichte die Kraft nicht, dieses Forderung wirklich nachdrücklich zu untermauern &#8211; die Angst war groß, dass streikende Müllmänner und Erzieherinnen von den Medien verunglimpft werden könnten. Also akzeptierte man den Schlichterspruch, der erneut keine Lohnerhöhung bringen wird.</p>
<p>Von einer der Krise angemessenen Tarifpolitik, einer Tarifpolitik, die jahrzehntealte Verteilungsfehler des neoliberalen Systems korrigiert und mit Arbeitszeitverkürzung über das System hinausweist, sind die Großgewerkschaften in der Praxis weit entfernt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gegenstrom.net/wordpress/2010/02/28/tarife-erledigt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
