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	<description>Das Blog zum alltäglichen Irrsinn in der ökonomischen Krise</description>
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		<title>Lohnquote sinkt weiter</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 11:29:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Durch die Finanzmarktkrise von 2008 wurde der langjährige Trend, dass der Anteil der Löhne und Gehälter am Volkseinkommen zurückgeht und der Anteil der Kapitaleinkommen aus Anlagegeldern stetig wächst nur kurz unterbrochen. Wie der Verteilungsbericht des DGB-Nahen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) ausweist, ist die Nettolohnquote weiter gesunken und beträgt nunmehr nur noch 42 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Finanzmarktkrise von 2008 wurde der langjährige Trend, dass der Anteil der Löhne und Gehälter am Volkseinkommen zurückgeht und der Anteil der Kapitaleinkommen aus Anlagegeldern stetig wächst nur kurz unterbrochen. Wie der <a href="http://www.boeckler.de/pdf/pm_wsimit_2011_12_schaefer.pdf" target="_blank">Verteilungsbericht</a> des DGB-Nahen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) ausweist, ist die Nettolohnquote weiter gesunken und beträgt nunmehr nur noch 42 Prozent des Volkseinkommens. Im Jahr 1991 hatte dieser Anteil noch deutlich höher gelegen (49 Prozent) und in den 1960er-Jahren wurden sogar rund 55 Prozent der Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit generiert.</p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35985/1.html" target="_blank">telepolis</a>, 2.12.2011</em></p>
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		<title>Briten streiken</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 11:20:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Aussicht darauf, dass in Großbritannien der öffentliche Dienst mit 700.000 Entlassungen schrumpfen soll, hat 3 Millionen Gewerkschaftsmitglieder dazu gebracht, gegen den Sparkurs der Koalition aus rechtskonservativen Tories und Wirtschaftsliberalen zu streiken &#8211; der größte Streik in dem Land, das seit der Zerschlagung der Gewerkschaftsbewegung durch Margret Thatcher weitgehend streikfrei war. Und weil jetzt auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aussicht darauf, dass in Großbritannien der öffentliche Dienst mit 700.000 Entlassungen schrumpfen soll, hat 3 Millionen Gewerkschaftsmitglieder dazu gebracht, gegen den Sparkurs der Koalition aus rechtskonservativen Tories und Wirtschaftsliberalen zu streiken &#8211; der größte Streik in dem Land, das seit der Zerschlagung der Gewerkschaftsbewegung durch Margret Thatcher weitgehend streikfrei war.</p>
<p>Und weil jetzt auch möglich scheint, dass sich auch Arbeiter von außerhalb des öffentlichen Dienstes der Streikbewegung anschließen &#8211; so stimmten die festangestellten Bauarbeiter des Konzerns Balfour Beatty mehrheitlich für Streik gegen eine angekündigte 35-prozentige Lohnkürzung &#8211; kündigt die britische Regierung an, die Anti-Gewerkschafts- und Anti-Streikgesetze des Landes weiter zu verschärfen. Diese Gesetze sind bereits jetzt die härtesten in einem demokratischen Land Europas.</p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35974/1.html" target="_blank">telepolis</a>, 30.11.2011</em></p>
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		<title>Eurogeddon</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 11:11:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sigi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ansagen von oben]]></category>
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		<description><![CDATA[Die englische Regierung weigert sich im Interesse der britischen Finanzindustrie, an gemeinsamen politischen Aktionen der EU zur Bewältigung der Finanzkrise teilzunehmen. Interessant in diesem Zusammenhang, dass schon einige Wochen bevor der Britische Premier-Minister den Quasi-Austritt seines Landes aus der EU erklärte, das britische Außenministerium offenbarte, dass die englische Regierung durchaus mit den Folgen des Krieges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die englische Regierung weigert sich im Interesse der britischen Finanzindustrie, an gemeinsamen politischen Aktionen der EU zur Bewältigung der Finanzkrise teilzunehmen. Interessant in diesem Zusammenhang, dass schon einige Wochen bevor der Britische Premier-Minister den Quasi-Austritt seines Landes aus der EU erklärte, das britische Außenministerium offenbarte, dass die englische Regierung durchaus mit den Folgen des Krieges der Finanzindustrie gegen den Euro rechnet. Man bereite sich auf eine &#8220;Eurogeddon&#8221; vor, den Zusammenbruch der Euro-Währung &#8211; und auf die dadurch ausgelösten sozialen Unruhen in Europa.</p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/150922" target="_blank">telepolis</a>, 28.11.2011</em></p>
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		<title>Kaufkraft-Karte</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 09:56:49 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[Die &#8220;telepolis&#8221; (17.11.2011)  veröffentlichte diese &#8220;Kaufkraft-Karte&#8221; Europas, die von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) herausgegeben wurde. Sie zeigt, wie die Kaufkraft der einzelnen Regionen (2-stellige Postleitzahlen) abweicht vom europäischen Durchschnitt: Armer Osten, nicht ganz so armer Süden, reicher Norden. &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;telepolis&#8221; (17.11.2011)  veröffentlichte diese<a href="http://www.heise.de/tp/Eine-reiche-Nord-Sued-Achse-durchzieht-Europa--/zoom/150856/0" target="_blank"> &#8220;Kaufkraft-Karte&#8221; Europas</a>, die von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) herausgegeben wurde. Sie zeigt, wie die Kaufkraft der einzelnen Regionen (2-stellige Postleitzahlen) abweicht vom europäischen Durchschnitt: Armer Osten, nicht ganz so armer Süden, reicher Norden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Mächtigen von Goldman Sachs</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 09:41:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit Draghi und Monti sitzen also nun zwei italienische Wirtschaftswissenschaftler auf hohen Posten, die auf der Lohnliste einer höchst umstrittenen US-Bank standen oder stehen. Und es sei daran erinnert, dass es die Bank Goldman Sachs war, die Griechenland dabei geholfen haben soll, einen Teil seiner Staatsschulden zu verschleiern, um überhaupt in den Euroraum aufgenommen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Mit Draghi und Monti sitzen also nun zwei italienische Wirtschaftswissenschaftler auf hohen Posten, die auf der Lohnliste einer höchst umstrittenen US-Bank standen oder stehen. Und es sei daran erinnert, dass es die Bank Goldman Sachs war, die Griechenland dabei geholfen haben soll, einen Teil seiner Staatsschulden zu verschleiern, um überhaupt in den Euroraum aufgenommen zu werden. Darin war im Übrigen auch der neue Chef der griechischen Übergangsregierungschef Loukas Papademos verwickelt. Damit wurde die europäische Statistikbehörde Eurostat getäuscht, um das &#8220;wahre Haushaltsdefizit erst nach der Aufnahme in die EU&#8221; auftauchen zu lassen. Immer wieder tauchen auch Berichte auf, dass auch die Zahlen Italiens aufgehübscht worden sein sollen, woran Draghi federführend beteiligt gewesen sein soll. Man kann also dem Handelsblatt nur beipflichten, das heute von einem &#8220;stillen Putsch&#8221; spricht, denn nun &#8220;bekommen die Finanzmärkte, was sie wollen&#8221;.</p>
<p>Die Mittelstands Nachrichten weisen auch darauf hin, dass es Goldman Sachs ist, die mit den Wetten gegen den Euro ihren Kunden ein attraktives Produkt anbietet. Damit wurde dazu beigetragen, dass die Eurozone in diese Krise geführt wurde. Dazu dienen massive Angriffe mit hohen Summen, damit sich die Wetten gewinnbringend in selbsterfüllende Prophezeiungen verwandeln. Portugal ist deshalb regelrecht abgeschossen worden. Doch die Produkte und das Geschäftsmodell von Goldman Sachs führten bekanntlich auch in die Subprime-Krise, die als Auslöser der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise gilt.</p></blockquote>
<p><em>Auszug aus einem <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35890/1.html" target="_blank">Artikel der &#8220;telepolis&#8221;</a>, der die Rolle der &#8220;Technokraten&#8221; an der Spitze von Europäischer Zentralbank (Mario Draghi) und Italiens Regierung (Mario Monti) kritisch beleuchtet.</em></p>
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		<title>Vorschlag: Schulden halbieren</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 09:26:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Einen interessanten Vorschlag zur sofortigen Halbierung der EU-Staatsschulden von 10 Billionen Euro in den 17 Euro-Ländern macht Alexander Dill in der &#8220;telepolis&#8220;. Er schlägt vor 4 Billionen Euro in &#8220;Eurobonds&#8221; umzuschulden, für die ein Zinssatz von etwa 3 Prozent angemessen wäre. 5 Billionen Euro kämen &#8211; nach dem Vorbild des deutschen Lastenausgleichsgesetzes von 1952 &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen interessanten Vorschlag zur sofortigen Halbierung der EU-Staatsschulden von 10 Billionen Euro in den 17 Euro-Ländern macht Alexander Dill in der &#8220;<a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35849/1.html" target="_blank">telepolis</a>&#8220;. Er schlägt vor 4 Billionen Euro in &#8220;Eurobonds&#8221; umzuschulden, für die ein Zinssatz von etwa 3 Prozent angemessen wäre. 5 Billionen Euro kämen &#8211; nach dem Vorbild des deutschen Lastenausgleichsgesetzes von 1952 &#8211; als Zwangsanleihe von Immobilien- und Geldvermögensbesitzern (praktisch, so Dill, wären die vermögenden Deuschen, die etwa 8 Billionen Euro besitzen, entsprechend ihrem Anteil in Europa mit einer Zwangsanleihe von 12,5 Prozent ihres Vermögens belastet. Die letzte Billion schließlich müssten Banken, Versicherungen und andere &#8220;Anleger&#8221; leisten, die derzeit Staatsschulden der 17 Euro-Staaten halten. Sie müssten tatsächlich einen &#8220;haircut&#8221; von 10 Prozent ihrer Anlagegelder hinnehmen &#8211; laut Dill weniger als ihnen bislang die Kursschwankungen der Finanzmärkte abverlangten.</p>
<p>Der Vorteil wäre enorm: Mit einem Schlag wären die 17 Euro-Länder die Hälfte ihrer Schulden los und die Euro-Zone würde attraktiv für neue Geldanlagen. In jedem Fall diskutierenswert!</p>
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		<title>Alte reich, junge arbeitslos</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 09:10:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jeder sechste junge US-Amerikaner im Alter von 24 bis 35 Jahren  ist arbeitslos (14,4 Prozent) &#8211; mehr als doppelt so viele wie im &#8220;Vorkrisenjahr&#8221; 2007 (6,1 Prozent). Und unter den Arbeitslosen befinden sich besonders viele junge Männer, da in der Rezession vor allem die Bauindustrie Arbeiter entlässt oder nicht einstellt. Besser hat es dagegen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder sechste junge US-Amerikaner im Alter von 24 bis 35 Jahren  ist arbeitslos (14,4 Prozent) &#8211; mehr als doppelt so viele wie im &#8220;Vorkrisenjahr&#8221; 2007 (6,1 Prozent). Und unter den Arbeitslosen befinden sich besonders viele junge Männer, da in der Rezession vor allem die Bauindustrie Arbeiter entlässt oder nicht einstellt.</p>
<p>Besser hat es dagegen die ältere Generation: Ein &#8220;typischer&#8221; Haushalt, der von über 50-jährigen geführt wird, verfügt über ein Nettovermögen von rund 160.000 US-Dollar &#8211; Haushalte von unter 35-jährigen müssen sich mit weniger als 3500 Vermögens-Dollars bescheiden. Diese Kluft ist größer geworden: 1984 verfügten die Haushalte der älteren etwa 10-mal soviel Vermögen wie die Haushalte der jüngeren US-Amerikaner (108.000 Dollar), heute (Daten von 2009) beträgt der Satz das 40-fache.</p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35837/1.html" target="_blank">telepolis</a>, 8.11.2011</em></p>
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		<title>Irrationaler Wahnsinn</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 09:33:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Albert Einstein definierte Wahnsinn als das Bestreben, &#8220;immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten&#8221;. Die europäische Krisenpolitik erfüllt alle Voraussetzungen, um gemäß dieser Einsteinischen Definition als wahnsinnig bezeichnet zu werden&#8230; Dieser manische Wiederholungszwang bei der Durchsetzung von Kahlschlagprogrammen &#8211; die ideologisch motivierten sadistischen Bestrafungsaktionen für vermeintliche &#8220;Schuldensünder&#8221; gleichkommen &#8211; seitens der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Albert Einstein definierte Wahnsinn als das Bestreben, &#8220;immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten&#8221;. Die europäische Krisenpolitik erfüllt alle Voraussetzungen, um gemäß dieser Einsteinischen Definition als wahnsinnig bezeichnet zu werden&#8230;</p>
<p>Dieser manische Wiederholungszwang bei der Durchsetzung von Kahlschlagprogrammen &#8211; die ideologisch motivierten sadistischen Bestrafungsaktionen für vermeintliche &#8220;Schuldensünder&#8221; gleichkommen &#8211; seitens der Politik findet auch in den Massenmedien seinen Widerhall. Es scheint, als ob die immer krasser zutage tretenden Widersprüche des in Agonie befindlichen Kapitalismus eine Art Massenflucht in ein weltanschauliches Wunder- oder Zauberland befördern würden. Die kapitalistische Systemkrise wird nicht als solche erkannt, es findet eher eine fiebrige Suche nach den &#8220;Schuldigen&#8221; statt, während der Kapitalismus als solcher stumme Voraussetzung bleibt. Weite Teile des öffentlich geführten Diskurses kapseln sich von der Realität in einer Art massenmedial induzierten Blase ab, in der die alten ideologischen Gewissheiten weiterhin gepflegt werden können.</p>
<p>Wieso ist eigentlich vor allem in Deutschland der Ruf nach Bestrafung, nach knallhartem Sparterror gegenüber den südeuropäischen &#8220;Schuldenländern&#8221; so laut vernehmbar? Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Arbeitnehmer in Deutschland spätestens mit den Hartz-IV-Gesetzen zu Lohnverzicht und umfassender Prekarisierung des Berufslebens genötigt wurden, was ja allgemein als ein notwendiges Opfer auf dem Altar des &#8220;Wirtschaftsstandorts Deutschland&#8221; legitimiert wurde. Im Zuge der Durchsetzung von Hartz-IV ist die Ökonomie zur zentralen Legitimationsinstanz des öffentlichen Diskurses erhoben wurden. Dieser dominante Ökonomismus lässt den Hass auf alle hochkochen, die das reibungslose Funktionieren der Wirtschaftsmaschinerie scheinbar behindern:&#8230;</p>
<p>Es handelt sich hierbei um schlichtes Untertanendenken, bei dem die Wut sich gegen alle Menschen richtet, die sich den Prämissen der gerade Amok laufenden &#8220;Ökonomie&#8221; nicht beugen wollen &#8211; und etwa Generalstreiks durchführen, anstatt sich in Niedriglöhne und Hartz-IV-Zwangsarbeit zu fügen. Für alle Menschen, die die Prämissen der Ökonomie verinnerlicht haben und deswegen Verzicht üben, muss ein Widerstand gegen die wirtschaftlichen &#8220;Sachzwänge&#8221; unerträglich scheinen.</p></blockquote>
<p><em>Zentrale Sätze aus einem Artikel der &#8220;telepolis&#8221; mit dem Titel <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35813/1.html" target="_blank">&#8220;Krise und Wahn&#8221;</a></em></p>
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		<title>Niedrige Zinsen</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 09:25:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Trotz einer deutlich über dem Zielwert von 2 Prozent liegenden Inflationsrate in der Eurozone, hat die europäische Zentralbank kurz nach dem Amtsantritt ihres neuen Chefs Mario Draghi den Leitzins von 1,5 auf 1,25 Prozent gesenkt. Diese Politik des billigen Geldes im Widerspruch zur &#8220;Stabilitätspolitik&#8221; der Inflationsbekämpfung ist ein weiteres Zeichen dafür, wie tief die kapitalistische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trotz einer deutlich über dem Zielwert von 2 Prozent liegenden Inflationsrate in der Eurozone, hat die europäische Zentralbank kurz nach dem Amtsantritt ihres neuen Chefs Mario Draghi den Leitzins von 1,5 auf 1,25 Prozent gesenkt. Diese Politik des billigen Geldes im Widerspruch zur &#8220;Stabilitätspolitik&#8221; der Inflationsbekämpfung ist ein weiteres Zeichen dafür, wie tief die kapitalistische Krise geht.</p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35800/1.html" target="_blank">telepolis</a>, 3.11.2011</em></p>
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		<title>Gegen die amerikanische Ideologie</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 09:21:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In einem Hintergrund-Artikel zur amerikanischen &#8220;occupy&#8221;-Bewegung versucht &#8220;telepolis&#8221;-Autor Stephan Groschwitz eine Erklärung und Einordnung dieser Bewegung, die sich nicht an den Erklärungsmustern der Mainstream-Medien abarbeitet (Hauptvorwurf: &#8220;Wutbürger&#8221;, &#8220;unklares Programm&#8221;), sondern als Gegenbewegung zur amerikanischen &#8220;Vom Tellerwäscher zum Millionär&#8221; Ideologie definiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35800/1.html" target="_blank">Hintergrund</a>-Artikel zur amerikanischen &#8220;occupy&#8221;-Bewegung versucht &#8220;telepolis&#8221;-Autor Stephan Groschwitz eine Erklärung und Einordnung dieser Bewegung, die sich nicht an den Erklärungsmustern der Mainstream-Medien abarbeitet (Hauptvorwurf: &#8220;Wutbürger&#8221;, &#8220;unklares Programm&#8221;), sondern als Gegenbewegung zur amerikanischen &#8220;Vom Tellerwäscher zum Millionär&#8221; Ideologie definiert.</p>
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