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	<title>gegenstrom.net &#187; Polit-Theater</title>
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	<description>Das Blog zum alltäglichen Irrsinn in der ökonomischen Krise</description>
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		<title>Die Mächtigen von Goldman Sachs</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 09:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sigi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Draghi und Monti sitzen also nun zwei italienische Wirtschaftswissenschaftler auf hohen Posten, die auf der Lohnliste einer höchst umstrittenen US-Bank standen oder stehen. Und es sei daran erinnert, dass es die Bank Goldman Sachs war, die Griechenland dabei geholfen haben soll, einen Teil seiner Staatsschulden zu verschleiern, um überhaupt in den Euroraum aufgenommen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Mit Draghi und Monti sitzen also nun zwei italienische Wirtschaftswissenschaftler auf hohen Posten, die auf der Lohnliste einer höchst umstrittenen US-Bank standen oder stehen. Und es sei daran erinnert, dass es die Bank Goldman Sachs war, die Griechenland dabei geholfen haben soll, einen Teil seiner Staatsschulden zu verschleiern, um überhaupt in den Euroraum aufgenommen zu werden. Darin war im Übrigen auch der neue Chef der griechischen Übergangsregierungschef Loukas Papademos verwickelt. Damit wurde die europäische Statistikbehörde Eurostat getäuscht, um das &#8220;wahre Haushaltsdefizit erst nach der Aufnahme in die EU&#8221; auftauchen zu lassen. Immer wieder tauchen auch Berichte auf, dass auch die Zahlen Italiens aufgehübscht worden sein sollen, woran Draghi federführend beteiligt gewesen sein soll. Man kann also dem Handelsblatt nur beipflichten, das heute von einem &#8220;stillen Putsch&#8221; spricht, denn nun &#8220;bekommen die Finanzmärkte, was sie wollen&#8221;.</p>
<p>Die Mittelstands Nachrichten weisen auch darauf hin, dass es Goldman Sachs ist, die mit den Wetten gegen den Euro ihren Kunden ein attraktives Produkt anbietet. Damit wurde dazu beigetragen, dass die Eurozone in diese Krise geführt wurde. Dazu dienen massive Angriffe mit hohen Summen, damit sich die Wetten gewinnbringend in selbsterfüllende Prophezeiungen verwandeln. Portugal ist deshalb regelrecht abgeschossen worden. Doch die Produkte und das Geschäftsmodell von Goldman Sachs führten bekanntlich auch in die Subprime-Krise, die als Auslöser der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise gilt.</p></blockquote>
<p><em>Auszug aus einem <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35890/1.html" target="_blank">Artikel der &#8220;telepolis&#8221;</a>, der die Rolle der &#8220;Technokraten&#8221; an der Spitze von Europäischer Zentralbank (Mario Draghi) und Italiens Regierung (Mario Monti) kritisch beleuchtet.</em></p>
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		<title>Hilfloser Versuch mit Demokratie</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 08:47:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es war ein rührend hilfloser Versuch, des griechischen Premier-Ministers Papandreou. Mit einer Volksabstimmung wollte er den von der &#8220;Troika&#8221; (EU, EZB, IWF) erzwungenen Sparpaketen demokratische Legitimität verschaffen. Doch für so viel Volksherrschaft haben die Exekutoren der hypernervösen Finanzmärkte keine Zeit. Das &#8220;Sparen&#8221; in die wirtschaftliche Depression muss schnell gehen (siehe Naomi Kleins Buch &#8220;Schock-Strategie&#8221;) und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein rührend hilfloser Versuch, des griechischen Premier-Ministers Papandreou. Mit einer Volksabstimmung wollte er den von der &#8220;Troika&#8221; (EU, EZB, IWF) erzwungenen Sparpaketen demokratische Legitimität verschaffen. Doch für so viel Volksherrschaft haben die Exekutoren der hypernervösen Finanzmärkte keine Zeit. Das &#8220;Sparen&#8221; in die wirtschaftliche Depression muss schnell gehen (siehe Naomi Kleins Buch &#8220;Schock-Strategie&#8221;) und kann weder Rücksicht auf demokratische Verfahren noch auf Menschenrechte (etwa die Tarifautonomie) nehmen. Aus der Rückschau wird klar, dass Papandreou keine Chance gegen den Kapitalismus hatte, den er eigentlich ebenso wie alle anderen EU-Politiker retten wollte.</p>
<p><em>Quelle:<a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/150741" target="_blank"> telepolis</a>, 1.11.2011</em></p>
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		<title>Sand im Renten-Auge</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 10:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sigi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Altersarmut wird wegen der beständig sinkenden Löhne und der gesetzlich schon jetzt geregelten Rentenkürzungen schon in wenigen Jahren ein Problem. Immer mehr Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, werden die &#8220;Grundsicherung im Alter&#8221; auf Hartz IV-Niveau beantragen müssen, weil ihre eigenen Rentenansprüche niedriger ausfallen. Das ist politischer Sprengstoff für die CDU mit ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Altersarmut wird wegen der beständig sinkenden Löhne und der gesetzlich schon jetzt geregelten Rentenkürzungen schon in wenigen Jahren ein Problem. Immer mehr Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, werden die &#8220;Grundsicherung im Alter&#8221; auf Hartz IV-Niveau beantragen müssen, weil ihre eigenen Rentenansprüche niedriger ausfallen. Das ist politischer Sprengstoff für die CDU mit ihren vorwiegend älteren Wählern aus der unteren Mittelschicht.</p>
<p>Deshalb wirbt Arbeitsministerin Ursula von der Leyen im &#8220;Regierungsdialog Rente&#8221; für eine &#8220;Zuschussrente für Geringverdiener&#8221; in Höhe von mindestens 850 Euro monatlich (die &#8220;Grundsicherung&#8221; beträgt derzeit &#8211; je nach Miethöhe &#8211; zwischen 660 und 740 Euro monatlich). Das Problem: Die Bedingungen sind für die künftigen Rentner praktisch nicht erreichbar: Arbeitnehmer/-innen, die ab 2023 in Rente gehen sollen 45 Versicherungsjahre und davon 35 Beitragsjahre nachweisen (ältere, die bis dahin in Rente gehen, kommen mit 40 Versicherungs- und 30 Beitragsjahren davon).</p>
<p>Schon dies ist in Zeiten, wo Niedriglöhner als Leiharbeiter/-innen oft arbeitslos sind praktisch nicht erfüllbar. Doch von der Leyen und die CDU haben noch eine weitere Hürde vor die 850 Euro gesetzt: Ab 2027 muss man 15 Jahre Einzahlungen in private Riesterrenten-Versicherungsverträge nachweisen &#8211; als Nachweis der &#8220;Eigenvorsorge&#8221; (vorher sind es einige Jahre weniger bis hinunter zu mindestens 5 Jahren für die Renteneintrittsjahre 2013 bis 2017). Das ist im Niedriglohnbereich, wo ein solcher Sparbeitrag trotz aller staatlicher Versicherungsförderung praktisch nicht erreichbar ist, eine absolute Verhinderungsgrenze.</p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/150443" target="_blank">telepolis</a> 10.9.2011</em></p>
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		<title>Die Kosten der Krise: Krawalle!</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 12:06:34 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Krawalle in London sind auch Ergebnis einer &#8220;Politik der Härte&#8221;, die sich vor allem gegen ärmere Bevölkerungsschichten und Jugendliche richtet. Hintergründe dazu in der &#8220;<a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35282/1.html" target="_blank">telepolis</a>&#8220;.</p>
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		<title>Steuer-Verteilung</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 09:16:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Debattenlage ist verworren, was aber offenbar manchen Vorschlägen zumindest nicht schadet. Etwa den des CDU-Politikers Norbert Barthle, Steuersenkungen für die Mittelschicht (von denen immer auch die Oberschicht profitiert) dadurch &#8220;haushaltsneutral&#8221; zu machen, dass unterhalb der &#8220;Reichensteuer&#8221; (Spitzensteuersatz 45 Prozent statt 42 Prozent für Einkommen über 250.000 Euro jährlich) eine weitere Steuerstufe eingeführt wird (zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Debattenlage ist verworren, was aber offenbar manchen Vorschlägen zumindest nicht schadet. Etwa den des CDU-Politikers Norbert Barthle, Steuersenkungen für die Mittelschicht (von denen immer auch die Oberschicht profitiert) dadurch &#8220;haushaltsneutral&#8221; zu machen, dass unterhalb der &#8220;Reichensteuer&#8221; (Spitzensteuersatz 45 Prozent statt 42 Prozent für Einkommen über 250.000 Euro jährlich) eine weitere Steuerstufe eingeführt wird (zwischen 42 und 45 Prozent für Einkommen ab ca. 70.000 Euro jährlich).</p>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/150221" target="_blank">telepolis</a></em></p>
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		<title>Kein Stress mit dem Stresstest</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 07:45:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;&#8230;Der Stresstest ist ein Witz, weil er die Finanzmärkte &#8216;beruhigen&#8217; soll. Damit steht vorher fest, was hinterher herauskommt. Es müssen ein paar Banken durchfallen, damit der Test realistisch wirkt &#8211; aber es dürfen nicht zu viele sein, weil die Investoren sonst in Panik gerieten. Von den Aufsehern wird also viel verlangt: Sie müssen einen &#8216;Worst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;&#8230;Der Stresstest ist ein Witz, weil er die Finanzmärkte &#8216;beruhigen&#8217; soll. Damit steht vorher fest, was hinterher herauskommt. Es müssen ein paar Banken durchfallen, damit der Test realistisch wirkt &#8211; aber es dürfen nicht zu viele sein, weil die Investoren sonst in Panik gerieten.</p>
<p>Von den Aufsehern wird also viel verlangt: Sie müssen einen &#8216;Worst Case&#8217; simulieren, der den Worst Case einer zweiten Finanzkrise roßräumig vermeidet. Daher wurde &#8230; angenommen, dass die Aktienkurse nur um maximal 15 Prozent einbrechen. Das ist lächerlich. Nach der Pleite von Lehman Brothers verloren die Börsen mehr als die Hälfte ihres Wertes. Noch lustiger ist es bei den Staatsanleihen &#8230; kommt die Pleite eines Eurolandes &#8230; nicht vor. &#8230;</p>
<p>Was &#8230; hilft? &#8230; Eigenkapital deutlich erhöhen&#8230; Diese Idee wird aber &#8230; hartnäckig bekämpft. Die Banken wollen weiter wie Hedgefonds agieren und mit fremdem Geld den eigenen Gewinn mehren. Das Risiko trägt ja der Steuerzahler.&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Kommentar der &#8220;taz&#8221;  (18.7.2011) zum sogenannten Banken-Stresstest.</em></p>
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		<title>Klassisch reaktionär</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 12:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sigi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur Diskussion um die SPD-Mitgliedschaft von Thilo Sarrazin findet in der &#8220;taz&#8221; (2.5.2011) der Journalist Friedrich Küppersbusch deutliche Worte: &#8220;Es schmerzt, zugeben zu müssen: Die Union hat ihre Heit- und Hohmänner schneller abserviert. Die SPD hat Angst vor sich selbst. Wo der Sekundärtugendbold Helmut Schmidt &#8230; verhalbgöttert, ist der Respekt vor Law-and-Order-kratie groß und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Diskussion um die SPD-Mitgliedschaft von Thilo Sarrazin findet in der &#8220;taz&#8221; (2.5.2011) der Journalist Friedrich Küppersbusch deutliche Worte:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Es schmerzt, zugeben zu müssen: Die Union hat ihre Heit- und Hohmänner schneller abserviert. Die SPD hat Angst vor sich selbst. Wo der Sekundärtugendbold Helmut Schmidt &#8230; verhalbgöttert, ist der Respekt vor Law-and-Order-kratie groß und der Mut klein. Man kann die Interessen der Arbeitnehmer gegen das Kapital verteidigen, das ist klassisch-sozialistisch. Man kann die Arbeitnehmer vor ausländischen Arbeitnehmern &#8230; verteidigen &#8211; das ist klassisch reaktionär und: Beifang: Mit beidem hofft die SPD auf über 40 Prozent. Nun hat sie knapp über 20 Prozent und könnte sich doch wenigstens den Luxus erlauben, die richtigen 20 Prozent zu begeistern.</em></p></blockquote>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>Geplante Nichtauszahlung</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 12:02:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[2,5 Millionen Kinder aus armen Familien sind theoretisch berechtigt, Mittel aus dem sogenannten Bildungspaket der CDU-Regierung mit Arbeitsministerin von der Leyen zu bekommen. Doch Anfang April &#8211; kurz vor Ende der sehr kurzen Antragsfrist &#8211; war nur für etwa 50.000 dieser Kinder (2 Prozent) ein entsprechender Antrag auf Zuschüsse zum Schulessen, für Sportvereinsbeiträge oder Musikschulunterricht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2,5 Millionen Kinder aus armen Familien sind theoretisch berechtigt, Mittel aus dem sogenannten Bildungspaket der CDU-Regierung mit Arbeitsministerin von der Leyen zu bekommen. Doch Anfang April &#8211; kurz vor Ende der sehr kurzen Antragsfrist &#8211; war nur für etwa 50.000 dieser Kinder (2 Prozent) ein entsprechender Antrag auf Zuschüsse zum Schulessen, für Sportvereinsbeiträge oder Musikschulunterricht gestellt.</p>
<p>Linken-Politikerin Katja Kipping kommentiert trocken: &#8220;Das Bildungspaket war von Anfang an als PR-Paket fürdas Haus von der Leyens ausgelegt und sollte von Debatten über einen höheren Regelsatz für Kinder ablenken.&#8221; (Quelle: taz 18.4.2011)</p>
<p>Damit hat sie Recht: Nachdem das Bundesverfassungsgericht die Ermittlung der Regelsätze für Hartz IV für verfassungswidrig erklärt hatte und dabei insbesondere kritisiert hatte, dass Kinder nur Teile von Erwachsenen-Sätzen bekommen, ohne Berücksichtigung der besonderen Kinder-Bedürfnisse, wollte die CDU-FDP-Regierung vor allem verhindern, dass mehr Geld für die Armen ausgegeben wird. Also stritt man sich sich um das Bildungspaket, das dann mit einem bürokratischen Antragsverfahren und kurzen Antragsfristen versehen wurde, um zu verhindern, dass allzuviele arme Familien davon erfahren und Anträge stellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Klassenkämpfer</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 07:34:18 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Philipp Rösler]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;Vorsicht Radikaler&#8221; erinnerte &#8220;die tageszeitung&#8221; (taz, 6.4.2011) an das, wofür der designierte FDP-Chef Philipp Rösler inhaltlich steht. Er hat politisch den Systemwechsel von der beitragsfinanzierten Krankenversicherung hin zu einer privatwirtschaftlich finanzierten Variante politisch durchgesetzt. Er hat den Einstieg in die &#8220;Kopfpauschale&#8221; geschafft, die Besserverdienende ent- und Niedriglöhner belastet. Damit hat Rösler die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel &#8220;Vorsicht Radikaler&#8221; erinnerte &#8220;die tageszeitung&#8221; (taz, 6.4.2011) an das, wofür der designierte FDP-Chef Philipp Rösler inhaltlich steht. Er hat politisch den Systemwechsel von der beitragsfinanzierten Krankenversicherung hin zu einer privatwirtschaftlich finanzierten Variante politisch durchgesetzt. Er hat den Einstieg in die &#8220;Kopfpauschale&#8221; geschafft, die Besserverdienende ent- und Niedriglöhner belastet. Damit hat Rösler die Tendenz zur Zwei-Klassen-Medizin mit Top-Leistung für privat Versicherte und Rest-Leistung für Normalarbeitnehmer verschärft. Und er hat gleichzeitig dafür gesorgt, dass Milliarden an Krankenversicherungsgeldern zur Pharmaindustrie umgeleitet wurden. Gleichzeitig steht er für ein Krankenversicherungssystem, das den Versicherungskonzernen weiteres Spekulations-Spielgeld zuschiebt und den Krankenhäusern Sparzwänge auferlegt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nach dem Wahlkampfmanöver</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 13:16:02 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Strahlende Zukunft]]></category>
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		<category><![CDATA[Rainer Brüderle]]></category>

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		<description><![CDATA[Rainer Brüderle hatte ja so recht: Es geht und ging um (wahltaktische) Beruhigung der atomkritischen deutschen Bevölkerungen, um den Atomkraftwerksbetreibern so lange wie möglich die Gewinne von täglich einer Million Euro zu sichern, die ein abgeschriebenes Atomkraftwerk mindestens einbringt. Die Atom-Wende der Kanzlerin Angela Merkel ist nach wie vor zwar unglaubwürdig, das ganze Manöver &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rainer Brüderle hatte ja so recht: Es geht und ging um (wahltaktische) Beruhigung der atomkritischen deutschen Bevölkerungen, um den Atomkraftwerksbetreibern so lange wie möglich die Gewinne von täglich einer Million Euro zu sichern, die ein abgeschriebenes Atomkraftwerk mindestens einbringt. Die Atom-Wende der Kanzlerin Angela Merkel ist nach wie vor zwar unglaubwürdig, das ganze Manöver &#8211; inklusive Personaldebatten in CDU und FDP nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz &#8211; dient aber nur dazu, den Blick der Öffentlichkeit weg zu lenken vom Thema Atomausstieg. Alle Volten werden nur geschlagen, um den 4 Atomkonzernen in Deutschland weiter die Gewinne zu sichern &#8211; so lange wie irgend möglich.</p>
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