Als der Euro bis Mai gegenüber dem Dollar bis auf 1,18 Dollar für einen Euro gefallen war, sagten die neoliberalen Lautsprecher das Ende der europäischen Gemeinschaftswährung voraus. Dann gab es das “Griechenland-Rettungspaket” und nach schlechten Arbeitsmarktzahlen in den USA steht der Euro mit 1,32 Dollar schon wieder so gut da, wie zum Jahresanfang. Und wenn derzeit die hochverschuldeten Iren eine Staatsanleihe platzieren, dann zahlen sie zwar mit 4,5 Prozent gegenüber Deutschland (2,4 Prozent) einen deutlichen Risiko-Zinsaufschlag. Doch sie bekommen an den Kapitalmärkten das nötige Geld, als hätte es keine “Vertrauenskrise der Märkte” gegeben. Die Spekulanten-Herden suchen eben nur scheinbar rationale Argumente, um wie die Lemminge von einem Gewinn zum anderen zu rennen.

Quellen: Südwest Presse (7.8.2010), ARD-Tagesthemen (17.8.2010)

18. August 2010, 12:41 Uhr

Sie können jederzeit einen eigenen Kommentar mit Hilfe des Formulars am Seitenende hinzufügen.

Bisher keine Kommentare zum Artikel

  1. Bisher keine Kommentare

Kommentiere den Artikel



Kommentare zu diesem Artikel über RSS 2.0-Feed verfolgen