Die “Frankfurter Rundschau” deckt Stück für Stück die politischen Verantwortlichkeiten im hessischen Steuerfahnder-Skandal auf. Nachdem bereits klar war, dass mit Unterstützung höchster Politik- und Verwaltungsstellen die erfolgreichste Steuerfahndungseinheit der Republik für verrückt erklärt wurde (unter Missachtung aller wissenschaftlicher Standards für die Erstellung entsprechender psychiatrischer Gutachten) – offenbar, weil diese vier Steuerfahnder den Superreichen der Republik zu nahe kamen – wird nun klar, dass Hessens Finanzminister Karlheinz Weimar offenbar wusste, dass die Finanzämter im Fall des Immobilienmagnaten Wolski ein “erhebliches Vollzugsdefitzit” hatten.

11. Dezember 2009, 12:00 Uhr

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