Die Vermieter der Karstadt-Warenhäuser wollen der pleite gegangenen Warenhauskette offenbar Mietzahlungen in Höhe von 160 Millionen Euro erlassen – zur Hälfte durch den Verzicht auf Strafzahlungen wegen der geplanten Schließung von Karstadt-Warenhäusern und die andere Hälfte durch den Verzicht auf vereinbarte Mietsteigerungen in den nächsten 5 Jahren. Verzichten tut der Vermieter Highstreet. Der frühere Vorstandsvorsitzende des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor hatte die Warenhäuser an Hightstreet verkauft und für – nach Expertenmeinung – unbezahlbare Mieten zurückgemietet und damit die Karstadt-Pleite vorangetrieben. Profitiert von dem Deal hatte auch Middelhoff selbst.

Quelle: taz 16.11.2009

25. November 2009, 21:13 Uhr

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